ONLINERY
StartseiteÜber mich
Leistungen
Online-Marketing-StrategienGoogle Ads (SEA)SEOSchulungen & Workshops
Google Ads PaketeBlogKontaktMein Konto
Projekt starten
StartseiteÜber mich
Leistungen
Online-Marketing-StrategienGoogle Ads (SEA)SEOSchulungen & Workshops
Google Ads PaketeBlogKontaktMein Konto
Projekt starten

Rechtliches

Informationspflicht laut §5 E-Commerce Gesetz, §14 Unternehmensgesetzbuch, §63 Gewerbeordnung und Offenlegungspflicht laut §25 Mediengesetz.

ONLINERY e.U.

Inhaberin: Stephanie Winter, B.A.
Mattigstraße 6
5280 Braunau am Inn
Österreich

Unternehmensgegenstand: Werbeagentur
UID-Nummer: ATU81527956
Firmenbuchnummer: 643489h
Firmenbuchgericht: Landesgericht Ried im Innkreis
Firmensitz: 5280 Braunau am Inn

Kontaktdaten:
Tel.: +43 664 138 00 92
E-Mail: s.winter@onlinery.at

Mitglied bei: WKO Oberösterreich
Berufsrecht: Gewerbeordnung: www.ris.bka.gv.at
Aufsichtsbehörde/Gewerbebehörde: Bezirkshauptmannschaft Braunau am Inn

Stand: 16.03.2026

Der Schutz Ihrer personenbezogenen Daten ist uns ein wichtiges Anliegen. Mit dieser Datenschutzerklärung informieren wir Sie darüber, welche personenbezogenen Daten wir beim Besuch unserer Website, bei der Kontaktaufnahme, bei der Nutzung unserer Formulare, im Rahmen von Angebots- und Projektanfragen, bei der Nutzung eines allfälligen Newsletter-Systems sowie im Zusammenhang mit Bestellungen über unseren Online-Checkout verarbeiten.

Die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erfolgt ausschließlich auf Grundlage der anwendbaren gesetzlichen Bestimmungen, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), des österreichischen Datenschutzgesetzes (DSG) sowie der einschlägigen telekommunikationsrechtlichen Bestimmungen.

1. Verantwortliche

Verantwortlich für die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten auf dieser Website ist:

ONLINERY e.U.
Stephanie Winter, B.A.
Mattigstraße 6
5280 Braunau am Inn
Österreich
E-Mail: office@onlinery.at

Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt, da hierfür derzeit keine gesetzliche Verpflichtung besteht.

2. Allgemeines zur Datenverarbeitung

Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person beziehen. Dazu zählen insbesondere Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Anschrift, Unternehmensdaten, IP-Adresse, Vertragsdaten, Zahlungsdaten, Kommunikationsinhalte sowie sonstige Angaben, die Sie uns im Rahmen der Nutzung unserer Website oder unserer Leistungen bekannt geben.

Wir verarbeiten personenbezogene Daten nur insoweit, als dies für die Bereitstellung einer funktionsfähigen Website, zur Bearbeitung Ihrer Anfragen, zur Vertragsanbahnung und Vertragsabwicklung, zur Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen oder aufgrund Ihrer Einwilligung erforderlich ist.

3. Rechtsgrundlagen der Verarbeitung

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt insbesondere auf Grundlage folgender Rechtsgrundlagen:

  • Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO – Einwilligung
  • Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO – Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen und Vertragserfüllung
  • Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO – Erfüllung rechtlicher Verpflichtungen
  • Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO – berechtigte Interessen

Soweit wir Daten auf Grundlage berechtigter Interessen verarbeiten, erfolgt dies nur nach entsprechender Interessenabwägung.

4. Aufruf der Website und Server-Logfiles

Beim Besuch unserer Website werden aus technischen Gründen automatisch Informationen durch den Webserver bzw. den Hosting-Anbieter verarbeitet. Dabei können insbesondere folgende Daten erfasst werden:

  • IP-Adresse
  • Datum und Uhrzeit des Zugriffs
  • aufgerufene Seiten und Dateien
  • Referrer-URL
  • Browsertyp und Browserversion
  • verwendetes Betriebssystem
  • Hostname des zugreifenden Endgeräts
  • technische Protokoll- und Fehlerdaten

Die Verarbeitung dieser Daten erfolgt zum Zweck der Bereitstellung der Website, zur Aufrechterhaltung der Systemsicherheit, zur Fehleranalyse sowie zur Abwehr missbräuchlicher Zugriffe.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in einem sicheren, stabilen und technisch funktionsfähigen Betrieb der Website.

Unsere Website wird bei IONOS gehostet. Dabei kann IONOS im Rahmen des Hostings Zugriff auf technisch erforderliche Daten erhalten. Soweit IONOS personenbezogene Daten in unserem Auftrag verarbeitet, erfolgt dies auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrages gemäß Art. 28 DSGVO.

Die Server-Logdaten werden grundsätzlich nur so lange gespeichert, wie dies aus technischen und sicherheitsbezogenen Gründen erforderlich ist.

5. Kontaktaufnahme per E-Mail, Telefon oder Website

Wenn Sie mit uns Kontakt aufnehmen, etwa per E-Mail, telefonisch oder über ein Kontaktformular, verarbeiten wir die von Ihnen mitgeteilten personenbezogenen Daten zur Bearbeitung Ihrer Anfrage.

Dabei können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:

  • Name
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • Unternehmensdaten
  • Inhaltsdaten Ihrer Nachricht
  • sonstige freiwillig übermittelte Angaben

Die Verarbeitung erfolgt zur Bearbeitung Ihrer Anfrage, zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen oder zur allgemeinen Kommunikation.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO, soweit Ihre Anfrage auf den Abschluss eines Vertrages oder auf eine konkrete Leistungserbringung gerichtet ist. In sonstigen Fällen erfolgt die Verarbeitung auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in einer effizienten und professionellen Bearbeitung von Anfragen.

6. Formulare über Gravity Forms

Auf unserer Website können Formulare über Gravity Forms eingesetzt werden, insbesondere zur Kontaktaufnahme, zur Angebotsanfrage, zur Terminvereinbarung, zum Onboarding oder zur projektbezogenen Datenerhebung.

Dabei verarbeiten wir jene personenbezogenen Daten, die Sie in die jeweiligen Formulare eingeben. Je nach konkretem Formular können dies insbesondere sein:

  • Stamm- und Kontaktdaten
  • Unternehmensdaten
  • projektbezogene Angaben
  • Informationen zu Ihrem Bedarf, Budget oder Leistungswunsch
  • Terminwünsche
  • sonstige freiwillig übermittelte Angaben

Die Verarbeitung erfolgt zur Bearbeitung Ihrer Anfrage, zur Vertragsanbahnung, zur Projektvorbereitung und zur Kommunikation mit Ihnen.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie ergänzend Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.

7. CRM, Automatisierung und Projektabwicklung

Soweit dies zur Bearbeitung von Anfragen, zur Vertragsanbahnung, zur Projektabwicklung oder zur laufenden Kundenbetreuung erforderlich ist, können personenbezogene Daten an von uns eingesetzte Systeme übermittelt oder dort verarbeitet werden. Dazu zählen insbesondere:

  • HubSpot zur Verwaltung von Kontakten, Anfragen, Kundendaten und gegebenenfalls E-Mail-Kommunikation
  • Make zur technischen Automatisierung und Weiterleitung von Daten zwischen eingesetzten Systemen
  • Asana zur internen Projektorganisation, Aufgabenverwaltung und Abwicklung laufender Kundenprojekte

Dabei können insbesondere folgende Daten verarbeitet werden:

  • Kontakt- und Unternehmensdaten
  • Kommunikationsinhalte
  • Angebots- und Vertragsdaten
  • projektbezogene Informationen
  • Status- und Organisationsdaten

Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Kundenverwaltung, Kommunikation, Vertragsanbahnung, Vertragserfüllung, Projektkoordination und internen Organisation.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Unser berechtigtes Interesse liegt in einer effizienten, strukturierten und nachvollziehbaren Bearbeitung von Kundenanfragen und Projekten.

Soweit mit externen Dienstleistern eine Auftragsverarbeitung vorliegt, erfolgt diese auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrages gemäß Art. 28 DSGVO. Soweit Anbieter Daten in Drittstaaten verarbeiten, beachten wir die Anforderungen der Art. 44 ff. DSGVO.

8. Online-Checkout und Bestellungen über WooCommerce

Soweit auf unserer Website kostenpflichtige Leistungen, Pakete oder sonstige Angebote online bestellt oder gebucht werden können, erfolgt die technische Bestellabwicklung über WooCommerce.

Im Rahmen des Bestellvorgangs verarbeiten wir jene personenbezogenen Daten, die für die Vertragsabwicklung, Rechnungslegung und technische Abwicklung des Bestellprozesses erforderlich sind. Dazu können insbesondere gehören:

  • Vor- und Nachname
  • Rechnungsadresse
  • E-Mail-Adresse
  • Telefonnummer
  • Unternehmensdaten
  • Bestelldaten
  • Zahlungs- und Transaktionsdaten
  • steuerlich relevante Angaben

Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Vertragsanbahnung, Vertragsabwicklung, Zahlungsabwicklung, Rechnungslegung und Kundenbetreuung.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, soweit gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.

9. Zahlungsabwicklung

Die Zahlungsabwicklung im Rahmen des Online-Checkouts erfolgt gegebenenfalls über externe Zahlungsdienstleister. Dabei werden jene Daten verarbeitet, die zur Durchführung der Zahlung, zur Verhinderung von Missbrauch sowie zur ordnungsgemäßen Abrechnung erforderlich sind.

Wir speichern grundsätzlich nicht selbst vollständige Kreditkarten- oder Kontodaten, soweit diese unmittelbar durch den jeweiligen Zahlungsdienstleister verarbeitet werden. Wir erhalten in der Regel lediglich jene Informationen, die für die Bestätigung und Zuordnung der Zahlung, die Vertragsabwicklung sowie die Buchhaltung erforderlich sind.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO sowie Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO.

Hinweis: Die konkrete Bezeichnung der Zahlungsdienstleister sollte im Live-Betrieb noch ergänzt werden, sobald feststeht, welche Zahlungsarten in WooCommerce tatsächlich aktiviert sind.

10. Newsletter und elektronische Informationen

Sofern Sie sich für unseren Newsletter anmelden oder ausdrücklich in den Erhalt elektronischer Informationen einwilligen, verarbeiten wir die dafür erforderlichen personenbezogenen Daten, insbesondere Ihre E-Mail-Adresse sowie gegebenenfalls Ihren Namen und technische Nachweisdaten der Anmeldung.

Die Verarbeitung erfolgt zum Zweck der Zusendung von Informationen über Leistungen, Inhalte, Angebote oder Neuigkeiten von ONLINERY.

Rechtsgrundlage ist Ihre Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Soweit ein Double-Opt-in-Verfahren verwendet wird, verarbeiten wir die im Rahmen dieses Verfahrens anfallenden Daten, um Ihre Einwilligung nachweisen zu können.

Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, insbesondere über einen Abmeldelink im Newsletter oder per E-Mail an uns.

Hinweis: Dieser Abschnitt ist nur relevant, sofern tatsächlich ein Newsletter-System aktiv eingesetzt wird.

11. Cookies und Consent-Management

Unsere Website verwendet Cookies und vergleichbare Technologien. Dabei handelt es sich um kleine Textdateien oder sonstige Speichertechnologien, die auf Ihrem Endgerät gespeichert oder ausgelesen werden können. Technisch notwendige Cookies und vergleichbare Technologien können verwendet werden, soweit dies für den sicheren und funktionsfähigen Betrieb der Website oder für von Ihnen ausdrücklich gewünschte Funktionen erforderlich ist. Analyse-, Statistik-, Marketing- oder Komforttechnologien verwenden wir nur dann, wenn hierfür eine entsprechende Rechtsgrundlage besteht, insbesondere eine von Ihnen erteilte Einwilligung. Soweit ein Consent-Management-System eingesetzt wird, dient dieses der Verwaltung, Dokumentation und dem Widerruf Ihrer Einwilligungen.

Rechtsgrundlage für technisch erforderliche Cookies ist Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO. Rechtsgrundlage für einwilligungsbedürftige Cookies und vergleichbare Technologien ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO in Verbindung mit den anwendbaren telekommunikationsrechtlichen Bestimmungen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft über die Cookie-Einstellungen widerrufen oder anpassen.

12. Analyse- und Statistiktools

Soweit auf unserer Website Analyse- oder Statistiktools eingesetzt werden, erfolgt dies grundsätzlich nur auf Grundlage Ihrer Einwilligung, sofern eine solche rechtlich erforderlich ist. Dabei können insbesondere Nutzungsdaten, technische Gerätedaten, Interaktionsdaten, Seitenaufrufe, ungefähre Standortdaten sowie Online-Kennungen verarbeitet werden, um die Nutzung der Website auszuwerten, die Reichweite zu messen und unser Online-Angebot zu optimieren. Rechtsgrundlage ist in diesen Fällen Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Hinweis: Da das konkrete Live-Tracking-Setup derzeit nicht abschließend feststeht, werden hier bewusst keine einzelnen Analyseanbieter verbindlich genannt.

13. Marketing- und Retargeting-Technologien

Soweit auf unserer Website Marketing- oder Retargeting-Technologien eingesetzt werden, etwa zur Reichweitenmessung, Conversion-Messung, Zielgruppenbildung oder Optimierung von Werbemaßnahmen, erfolgt dies grundsätzlich nur auf Grundlage Ihrer Einwilligung. Dabei können insbesondere Online-Kennungen, Nutzungsdaten, Ereignisdaten, technische Informationen und gegebenenfalls pseudonymisierte bzw. gehashte Kontaktinformationen verarbeitet werden.

Rechtsgrundlage ist Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

Hinweis: Solche Technologien sollten in der finalen Live-Fassung konkret ergänzt werden, sobald feststeht, welche Tools tatsächlich eingesetzt werden.

14. Externe Inhalte und Einbettungen

Auf unserer Website können Inhalte oder Funktionen externer Anbieter eingebunden sein, etwa Videos, Karten, Terminbuchungslösungen, Social-Media-Inhalte oder sonstige interaktive Elemente. Beim Laden solcher Inhalte kann es dazu kommen, dass technische Daten, insbesondere Ihre IP-Adresse, an den jeweiligen Drittanbieter übermittelt werden. Soweit solche Inhalte nicht technisch erforderlich sind, erfolgt deren Einbindung nur auf Grundlage Ihrer Einwilligung. Rechtsgrundlage ist in diesen Fällen Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO.

15. Schriftarten

Wir sind bemüht, eingesetzte Schriftarten möglichst lokal auf unserem Webserver einzubinden. Soweit Schriftarten lokal eingebunden sind, findet durch deren Nutzung keine gesonderte Übermittlung personenbezogener Daten an externe Anbieter statt. Sollten in Einzelfällen externe Schriftbibliotheken verwendet werden, kann es beim Aufruf der Website zu einer Übermittlung technischer Daten, insbesondere der IP-Adresse, an den jeweiligen Anbieter kommen.

16. Empfänger und Auftragsverarbeiter

Zur Erbringung unserer Leistungen und zum Betrieb der Website setzen wir gegebenenfalls externe Dienstleister ein. Eine Weitergabe personenbezogener Daten erfolgt nur, soweit dies für die jeweiligen Zwecke erforderlich und datenschutzrechtlich zulässig ist.

Empfänger personenbezogener Daten können insbesondere sein:

  • Hosting-Dienstleister
  • Formular- und Website-Dienstleister
  • CRM- und Automatisierungssysteme
  • Projektmanagement-Systeme
  • Zahlungsdienstleister
  • Steuerberatung und Buchhaltung
  • IT- und Support-Dienstleister

Soweit Dienstleister personenbezogene Daten in unserem Auftrag verarbeiten, erfolgt dies auf Grundlage eines Auftragsverarbeitungsvertrages gemäß Art. 28 DSGVO.

17. Drittlandübermittlungen

Sofern eingesetzte Dienstleister oder Tools Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums verarbeiten oder dorthin übermitteln, erfolgt dies nur auf Grundlage einer geeigneten datenschutzrechtlichen Grundlage. Dies kann insbesondere durch einen Angemessenheitsbeschluss der Europäischen Kommission oder durch geeignete Garantien wie Standardvertragsklauseln erfolgen. Bitte beachten Sie, dass bei Datenübermittlungen in Drittländer trotz vertraglicher und organisatorischer Schutzmaßnahmen ein Restrisiko bestehen kann, insbesondere wenn dortige Behörden auf Daten zugreifen.

18. Speicherdauer

Wir speichern personenbezogene Daten grundsätzlich nur so lange, wie dies für die jeweiligen Zwecke erforderlich ist oder gesetzliche Aufbewahrungspflichten bestehen.

Speicherdauern können sich insbesondere ergeben aus:

  • der Dauer der Bearbeitung Ihrer Anfrage
  • der Dauer einer Geschäftsbeziehung oder Projektabwicklung
  • gesetzlichen Aufbewahrungs- und Nachweispflichten, insbesondere nach Unternehmens- und Steuerrecht
  • Verjährungsfristen zur Geltendmachung oder Abwehr von Ansprüchen

Sobald der jeweilige Zweck entfällt und keine gesetzliche Aufbewahrungspflicht mehr besteht, werden die Daten gelöscht oder anonymisiert.

19. Datensicherheit

Wir treffen angemessene technische und organisatorische Maßnahmen, um Ihre personenbezogenen Daten gegen Verlust, Manipulation, unbefugten Zugriff und sonstige unzulässige Verarbeitungen zu schützen.

Dazu können insbesondere gehören:

  • verschlüsselte Datenübertragung
  • Zugriffsbeschränkungen
  • Rollen- und Berechtigungskonzepte
  • Backups
  • organisatorische Datenschutzmaßnahmen
  • vertragliche Absicherung externer Dienstleister

20. Ihre Rechte

Ihnen stehen nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen insbesondere folgende Rechte zu:

  • Recht auf Auskunft
  • Recht auf Berichtigung
  • Recht auf Löschung
  • Recht auf Einschränkung der Verarbeitung
  • Recht auf Datenübertragbarkeit
  • Recht auf Widerspruch gegen Verarbeitungen auf Grundlage berechtigter Interessen
  • Recht auf Widerruf einer erteilten Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft

Wenn Sie der Ansicht sind, dass die Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten gegen Datenschutzrecht verstößt, können Sie sich an uns wenden oder eine Beschwerde bei der zuständigen Aufsichtsbehörde einbringen.

Zuständige Aufsichtsbehörde in Österreich ist:

Österreichische Datenschutzbehörde
Barichgasse 40–42
1030 Wien
Österreich

21. Änderungen dieser Datenschutzerklärung

Wir behalten uns vor, diese Datenschutzerklärung bei Bedarf anzupassen, insbesondere wenn sich die Website, eingesetzte Tools, interne Prozesse oder rechtliche Vorgaben ändern. Es gilt jeweils die auf unserer Website veröffentlichte aktuelle Fassung.


Übersicht der wesentlichen Verarbeitungstätigkeiten

Website-Betrieb und Server-Logs

Zweck: technischer Betrieb, Sicherheit, Fehleranalyse
Daten: IP-Adresse, Browserdaten, Zeitstempel, Logdaten
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO
Empfänger: IONOS, technische Dienstleister
Speicherdauer: kurzzeitig bzw. sicherheitsbezogen erforderlich

Kontaktanfragen und Kommunikation

Zweck: Bearbeitung von Anfragen und Kommunikation
Daten: Kontakt- und Inhaltsdaten
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und/oder lit. f DSGVO
Empfänger: interne Stellen, E-Mail-Dienstleister, Formularsystem
Speicherdauer: grundsätzlich bis Abschluss der Bearbeitung, bei Geschäftsbezug entsprechend länger

Formulare über Gravity Forms

Zweck: Kontaktaufnahme, Anfragebearbeitung, Onboarding, Projektvorbereitung
Daten: Stamm-, Kontakt- und Formulardaten
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO
Empfänger: Website-System, interne Stellen, gegebenenfalls Automatisierungssysteme
Speicherdauer: zweckbezogen, bei Geschäftsbezug entsprechend gesetzlicher Pflichten

CRM / Automatisierung / Projektabwicklung

Zweck: Kundenverwaltung, Kommunikation, Projektorganisation
Daten: Kontakt-, Projekt-, Status- und Kommunikationsdaten
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. f DSGVO
Empfänger: HubSpot, Make, Asana
Speicherdauer: je nach Geschäftsbeziehung, jedenfalls im Rahmen gesetzlicher Aufbewahrungspflichten

WooCommerce-Bestellungen und Checkout

Zweck: Bestellung, Vertragsabwicklung, Abrechnung
Daten: Bestell-, Kontakt-, Rechnungs- und Transaktionsdaten
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b und lit. c DSGVO
Empfänger: WooCommerce, Zahlungsdienstleister, Steuerberatung
Speicherdauer: entsprechend gesetzlicher Aufbewahrungspflichten

Newsletter

Zweck: Versand elektronischer Informationen
Daten: E-Mail-Adresse, Einwilligungsnachweis
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
Empfänger: gegebenenfalls Newsletter-Dienstleister
Speicherdauer: bis Widerruf, Nachweise gegebenenfalls länger

Analyse / Statistik / Marketing

Zweck: Reichweitenmessung, Optimierung, Werbeauswertung
Daten: Nutzungsdaten, technische Kennungen, Eventdaten
Rechtsgrundlage: grundsätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
Empfänger: jeweilige Tool-Anbieter
Speicherdauer: anbieterspezifisch

Externe Einbettungen

Zweck: Bereitstellung externer Inhalte und Funktionen
Daten: IP-Adresse, technische Zugriffsdaten, Nutzungsdaten
Rechtsgrundlage: grundsätzlich Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO
Empfänger: jeweilige Drittanbieter
Speicherdauer: anbieterspezifisch

Datenschutzerklärung als PDF herunterladen

Stand: 03/2026

1. Geltungsbereich, Vertragsabschluss

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Geschäftsbeziehungen und Verträge zwischen der ONLINERY e.U., Mattigstraße 6, A-5280 Braunau am Inn, (im Folgenden „ONLINERY“) und ihren Kund*innen (im Folgenden „KUNDE“) (gemeinsam auch „VERTRAGSPARTEIEN“), selbst wenn nicht ausdrücklich auf sie Bezug genommen wird. ONLINERY erbringt ihre Leistungen somit ausschließlich auf Grundlage dieser AGB. Die AGB gelten auch für alle zukünftigen Geschäftsbeziehungen, selbst wenn sie nicht nochmals ausdrücklich vereinbart werden.

1.2 ONLINERY schließt Verträge grundsätzlich ausschließlich mit Unternehmern iSd § 1 KSchG ab. Mit Abgabe der Bestellung bestätigt der KUNDE, Unternehmer zu sein, den Vertrag in Ausübung seiner gewerblichen oder beruflichen Tätigkeit abzuschließen und die hierfür erforderlichen Angaben (insbesondere Firma, Sitz und UID-Nr., sofern vorhanden) richtig und vollständig zu machen. ONLINERY ist berechtigt, geeignete Nachweise anzufordern und Bestellungen bis zur Klärung zurückzustellen oder abzulehnen. Wird ausnahmsweise ein Vertrag mit einem Verbraucher geschlossen, gelten die zwingenden verbraucherrechtlichen Bestimmungen; ergänzend gelten diese AGB nur insoweit, als sie diesen zwingenden Bestimmungen nicht widersprechen.

1.3 Maßgeblich ist jeweils die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses gültige Fassung. Abweichungen von diesen sowie sonstige ergänzende Vereinbarungen mit dem Kunden sind nur wirksam, wenn sie von ONLINERY schriftlich bestätigt werden.

1.4 Allfällige Geschäftsbedingungen des Kunden werden, selbst bei Kenntnis, nicht akzeptiert, sofern nicht im Einzelfall ausdrücklich und schriftlich anderes vereinbart wird. AGB des Kunden widerspricht ONLINERY ausdrücklich.

1.5 Für den jeweiligen Vertrag gilt die bei Vertragsschluss einbezogene Fassung dieser AGB. Änderungen dieser AGB bedürfen für bereits abgeschlossene Einzelverträge einer ausdrücklichen Vereinbarung. Für laufende Dauerschuldverhältnisse kann ONLINERY Änderungen mit Wirkung für die Zukunft schriftlich oder per E-Mail bekannt geben; widerspricht der KUNDE nicht innerhalb von 14 Tagen ab Zugang, gelten die Änderungen für die Zukunft als vereinbart. Auf das Widerspruchsrecht und die Folgen des Schweigens wird ONLINERY in der Änderungsmitteilung gesondert hinweisen. Widerspricht der KUNDE, bleibt der Vertrag zu den bisherigen Bedingungen aufrecht. ONLINERY ist in diesem Fall berechtigt, das Dauerschuldverhältnis unter Einhaltung der vereinbarten oder gesetzlichen Fristen zu kündigen.

1.6 Sollten einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sein, so berührt dies die Verbindlichkeit der übrigen Bestimmungen und der unter ihrer Zugrundelegung geschlossenen Verträge nicht. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine wirksame, die dem Sinn und Zweck am nächsten kommt, zu ersetzen.

1.7 Ausnahmsweise Verbrauchergeschäfte. Soweit ONLINERY im Einzelfall ausnahmsweise einen Vertrag mit einem Verbraucher abschließt, gelten die zwingenden verbraucherrechtlichen Bestimmungen vorrangig. Verbraucherinformationen, Widerrufsbelehrungen und allfällige Musterformulare werden in solchen Fällen gesondert im Bestellprozess bzw. auf dauerhaftem Datenträger bereitgestellt; diese AGB gelten daneben nur subsidiär.

2. Angebot und Vertragsschluss

2.1 Alle von ONLINERY in Angeboten und Preislisten angeführten Preise sind freibleibend und Nettopreise ohne Mehrwertsteuer, sofern nicht ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass die gesetzliche Mehrwertsteuer mitumfasst ist. Die Berechnung der Mehrwertsteuer erfolgt gesondert nach Maßgabe der am Tage der Lieferung bzw. Leistung geltenden gesetzlichen Vorschriften.

2.2 Kostenvoranschläge werden nach bestem Fachwissen erstellt, sind jedoch unverbindlich und es wird keine Gewähr für die Richtigkeit übernommen. Auftragsänderungen bzw. Zusatzaufträge können zu angemessenen Preisen in Rechnung gestellt werden; Kostenvoranschläge sind unentgeltlich.

2.3 Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde ein Angebot von ONLINERY schriftlich (per E-Mail ausreichend) annimmt oder wenn ONLINERY den Auftrag schriftlich bestätigt.

2.4 Online-Abschluss. Bei Online-Bestellungen kommt der Vertrag durch Klick auf den entsprechend gekennzeichneten Button („Kostenpflichtig bestellen“ odgl.) und durch Bestätigung dieser AGB sowie der Datenschutzhinweise zustande. Vor Abgabe der Bestellung erhält der KUNDE eine Bestellübersicht mit den wesentlichen Vertragsinhalten (Leistungsumfang, Laufzeit/ Kündigung, Entgelt zzgl. USt, etwaige Einmalkosten).

2.5 Elektronische Kommunikation. Der KUNDE willigt ein, dass ONLINERY zur Vertragsabwicklung elektronisch kommuniziert und – soweit rechtlich zulässig und in der Datenschutzerklärung erläutert – Tracking-/Messdaten (z. B. Formular-Referrer, Kampagnenparameter) verarbeitet, um die Leistungserbringung und den Nachweis des Online-Abschlusses zu unterstützen. Bestellbestätigung, AGB-Link, Vertragstext und Rechnungen werden dem KUNDEN elektronisch übermittelt; der KUNDE ist für die eigene Sicherung verantwortlich.

2.6 Protokollierung. ONLINERY ist berechtigt, den Bestellvorgang protokollarisch zu dokumentieren und hierzu Logs und Nachweise des Online-Abschlusses (Zeitstempel, Bestell-ID, AGB-Version, Checkbox-Status, Button-Label, technische Metadaten) zum Zweck des Rechtsnachweises für die gesetzlichen Verjährungsfristen aufzubewahren und danach zu löschen, sofern keine längeren gesetzlichen Aufbewahrungspflichten bestehen.

2.7 Erklärungen im Online-Bestellprozess. Die im Online-Formular/Checkout vom KUNDEN abgegebenen Erklärungen (insbesondere Unternehmerbestätigung, Zustimmung zu AGB/Datenschutz/AVV, Bestätigung der Entgeltpflicht, Freigaben zu elektronischer Kommunikation und die Richtigkeit der Unternehmens- und Kontaktdaten) werden Bestandteil des Vertrages. Der KUNDE sichert zu, dass die von ihm gemachten Angaben vollständig und richtig sind; ONLINERY darf geeignete Nachweise verlangen. Änderungen hat der KUNDE unverzüglich mitzuteilen.

2.8 Kein Widerrufsrecht für Unternehmer. Das gesetzliche Rücktritts-/Widerrufsrecht bei Fern- und Auswärtsgeschäften gilt ausschließlich für Verbraucher. Der KUNDE als Unternehmer hat kein gesetzliches Widerrufsrecht. Vertragliche Rücktrittsrechte bestehen nur, wenn sie schriftlich ausdrücklich vereinbart wurden.

Ausnahmsweise Verbrauchergeschäfte / Auffangtatbestand

Soweit ONLINERY im Einzelfall ausnahmsweise mit einem Verbraucher kontrahiert oder sich entgegen der Unternehmerbestätigung des KUNDEN nachträglich herausstellt, dass ein Verbrauchergeschäft vorliegt, gelten die zwingenden verbraucherschutzrechtlichen Bestimmungen vorrangig. Die übrigen Bestimmungen dieser AGB bleiben im Zweifel insoweit aufrecht, als sie nicht gegen zwingendes Verbraucherrecht verstoßen. Verbraucherbezogene Informationspflichten, Rücktrittsbelehrungen, Erklärungen zum vorzeitigen Leistungsbeginn und gegebenenfalls gesonderte Vertragsunterlagen werden in einem solchen Fall gesondert im Bestellprozess, in der Vertragszusammenfassung oder in Textform bereitgestellt; aus dem bloßen Unterbleiben einer solchen gesonderten Bereitstellung für Unternehmerverträge kann der KUNDE keine für ihn günstigen Rechtsfolgen ableiten.

3. Social-Media-Kanäle

3.1 ONLINERY weist den Kunden vor Auftragserteilung ausdrücklich darauf hin, dass die Anbieter von „Social-Media-Kanälen“ (z.B. Facebook, im Folgenden kurz: Anbieter) es sich in ihren Nutzungsbedingungen vorbehalten, Werbeanzeigen und -auftritte aus beliebigem Grund abzulehnen oder zu entfernen. Die Anbieter sind demnach nicht verpflichtet, Inhalte und Informationen an die Nutzer weiterzuleiten. Es besteht daher das von ONLINERY nicht kalkulierbare Risiko, dass Werbeanzeigen und -auftritte grundlos entfernt werden. Im Fall einer Beschwerde eines anderen Nutzers wird zwar von den Anbietern die Möglichkeit einer Gegendarstellung eingeräumt, doch erfolgt auch in diesem Fall eine sofortige Entfernung der Inhalte. Die Wiedererlangung des ursprünglichen, rechtmäßigen Zustandes kann in diesem Fall einige Zeit in Anspruch nehmen. ONLINERY arbeitet auf der Grundlage dieser Nutzungsbedingungen der Anbieter, auf die sie keinen Einfluss hat, und legt diese auch dem Auftrag des Kunden zu Grunde. Ausdrücklich anerkennt der Kunde mit der Auftragserteilung, dass diese Nutzungsbedingungen die Rechte und Pflichten eines allfälligen Vertragsverhältnisses (mit-)bestimmen. ONLINERY beabsichtigt, den Auftrag des Kunden nach bestem Wissen und Gewissen auszuführen und die Richtlinien von „Social-Media-Kanälen“ einzuhalten.

3.2 Aufgrund der derzeit gültigen Nutzungsbedingungen und der einfachen Möglichkeit jedes Nutzers, Rechtsverletzungen zu behaupten und so eine Entfernung der Inhalte zu erreichen, kann ONLINERY aber nicht dafür einstehen, dass die beauftragte Kampagne auch jederzeit abrufbar ist.

4. Konzept- und Ideenschutz

4.1 Hat der potenzielle Kunde ONLINERY vorab bereits eingeladen, ein Konzept zu erstellen, und kommt ONLINERY dieser Einladung noch vor Abschluss des Hauptvertrages nach, so gilt nachstehende Regelung:

4.1.1 Bereits durch die Einladung und die Annahme der Einladung durch ONLINERY treten der potenzielle Kunde und ONLINERY in ein Vertragsverhältnis („Pitching-Vertrag“). Auch diesem Vertrag liegen die AGB zu Grunde.

4.1.2 Der potenzielle Kunde anerkennt, dass ONLINERY bereits mit der Konzepterarbeitung kostenintensive Vorleistungen erbringt, obwohl er selbst noch keine Leistungspflichten übernommen hat.

4.1.3 Das Konzept untersteht in seinen sprachlichen und grafischen Teilen, soweit diese Werkhöhe erreichen, dem Schutz des Urheberrechtsgesetzes. Eine Nutzung und Bearbeitung dieser Teile ohne Zustimmung von ONLINERY ist dem potenziellen Kunden schon auf Grund des Urheberrechtsgesetzes nicht gestattet.

4.1.4 Das Konzept enthält darüber hinaus werberelevante Ideen, die keine Werkhöhe erreichen und damit nicht den Schutz des Urheberrechtsgesetzes genießen. Diese Ideen stehen am Anfang jedes Schaffensprozesses und können als Ursprung von Vermarktungsstrategie definiert werden. Daher sind auch jene Elemente des Konzeptes geschützt, die eigenartig sind und der Vermarktungsstrategie ihre charakteristische Prägung geben. Als Idee im Sinne dieser Vereinbarung werden insbesondere Werbeschlagwörter, Werbetexte, Grafiken und Illustrationen, Werbemittel usw. angesehen, auch wenn sie keine Werkhöhe erreichen.

4.2 Der potenzielle Kunde verpflichtet sich, es zu unterlassen, diese von ONLINERY im Rahmen des Konzeptes präsentierten kreativen Werbeideen außerhalb des Korrektivs eines später abzuschließenden Hauptvertrages wirtschaftlich zu verwerten bzw. verwerten zu lassen oder zu nutzen bzw. nutzen zu lassen.

4.3 Sofern der potenzielle Kunde der Meinung ist, dass ihm von ONLINERY Ideen präsentiert wurden, auf die er bereits vor der Präsentation gekommen ist, so hat er dies ONLINERY binnen 10 Tagen nach dem Tag der Präsentation per E-Mail unter Anführung von Beweismitteln, die eine zeitliche Zuordnung ermöglichen, bekannt zu geben.

4.4 Im gegenteiligen Fall gehen die Vertragsparteien davon aus, dass ONLINERY dem potenziellen Kunden eine für ihn neue Idee präsentiert hat. Wird die Idee vom Kunden verwendet, so ist davon auszugehen, dass ONLINERY dabei verdienstlich wurde.

4.5 Der potenzielle Kunde kann sich von seinen Verpflichtungen aus diesem Punkt durch Zahlung einer angemessenen Entschädigung, welche sich nach dem Einzelfall entsprechend den gültigen Tarifen von ONLINERY berechnet, zuzüglich 20 % Umsatzsteuer befreien. Die Befreiung tritt erst nach vollständigem Eingang der Zahlung der Entschädigung bei ONLINERY ein.

5. Leistungsumfang, Auftragsabwicklung und Mitwirkungspflichten des Kunden

5.1 ONLINERY erbringt Leistungen insbesondere in den Bereichen Erstellung und Verwaltung von Google Ads, Erstellung SEO und GEO-optimierter Website-Texte, Tracking und Conversion-Optimierung, Strategieentwicklung, Schulungen & Workshops im Bereich Online-Marketing.

5.2 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der Leistungsbeschreibung im Agenturvertrag, dem Angebot oder einer allfälligen Auftragsbestätigung durch ONLINERY, sowie dem allfälligen Briefing-Protokoll („Angebotsunterlagen“). Der Kunde kann nachträglich keine Änderungen in der Beschaffenheit der Leistung von ONLINERY gemäß Angebots- oder Vertragsvereinbarung verlangen. Nachträgliche Änderungen des Leistungsinhaltes bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch ONLINERY. Innerhalb des vom Kunden vorgegeben Rahmens besteht bei der Erfüllung des Auftrages Gestaltungsfreiheit von ONLINERY.

5.3 Alle Leistungen von ONLINERY sind vom Kunden zu überprüfen und von ihm binnen drei Werktagen ab Eingang beim Kunden freizugeben. Nach Verstreichen dieser Frist ohne Rückmeldung des Kunden gelten sie als vom Kunden anstandslos genehmigt.

5.4 Ein wesentlicher Faktor für die Erbringung der Leistungen durch ONLINERY ist die Mitwirkung des Kunden. Der Kunde wird ONLINERY bei der Erbringung der vertraglichen Leistungen in angemessenem Umfang unterstützen und bei der Erstellung von Konzepten oder Analysen die notwendige Mitwirkung leisten und Maßnahmen zur Umsetzung der Konzepte im Rahmen des wirtschaftlich Angemessenen vornehmen. Der Kunde stellt ONLINERY insbesondere zur Ausübung der unter Punkt 5.1. aufgeführten Dienstleistungen zeitgerecht und vollständig alle notwendigen Daten, Informationen, Unterlagen, Zugangsdaten und Zahlungsinformationen kostenfrei zur Verfügung. Die für die Auftragsausführung erforderlichen Unterlagen (z.B. Texte, Bilder, Videos, Dokumente zum Download usw.) sind ONLINERY unentgeltlich und rechtzeitig (min. 7 Tage vor Auftragsbeginn) zu übergeben.

5.5 Erfüllt der Kunde seine Mitwirkungspflichten nicht oder nur unzureichend, ist ONLINERY für den entsprechenden Zeitraum von ihren Leistungspflichten befreit. Dies gilt, sofern die jeweiligen Leistungen aufgrund der fehlenden oder unzureichenden Mitwirkung entweder gar nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand erbracht werden können.

5.6 Zusätzlich zu der vereinbarten pauschalen Vergütung ist der Kunde verpflichtet, ONLINERY alle durch eine schuldhafte Verletzung der Mitwirkungspflichten entstandenen Mehraufwände auf der Grundlage der aktuellen Standardvergütungssätze von ONLINERY zu ersetzen. Weitergehende Rechte von ONLINERY bleiben unberührt.

5.7 Der Kunde wird ONLINERY von allen Umständen informieren, die für die Durchführung des Auftrages von Bedeutung sind, auch wenn diese erst während der Durchführung des Auftrages bekannt werden. Der Kunde trägt den Aufwand, der dadurch entsteht, dass Arbeiten infolge seiner unrichtigen, unvollständigen oder nachträglich geänderten Angaben von ONLINERY wiederholt werden müssen oder verzögert werden. Daraus resultierende Mehraufwände können gesondert in Rechnung gestellt werden.

5.8 Der Kunde ist weiters verpflichtet, die für die Durchführung des Auftrages zur Verfügung gestellten Unterlagen (Fotos, Logos etc.) auf allfällige Urheber-, Marken-, Kennzeichenrechte oder sonstige Rechte Dritter zu prüfen (Rechteclearing) und garantiert, dass die Unterlagen frei von Rechten Dritter sind und daher für den angestrebten Zweck eingesetzt werden können. ONLINERY haftet im Falle bloßer Fahrlässigkeit oder nach Erfüllung ihrer Warnpflicht – jedenfalls im Innenverhältnis zum Kunden – nicht wegen einer Verletzung derartiger Rechte Dritter durch zur Verfügung gestellte Unterlagen. Wird ONLINERY wegen einer solchen Rechtsverletzung von einem Dritten in Anspruch genommen, so hält der Kunde ONLINERY schad- und klaglos; er hat ihr sämtliche Nachteile zu ersetzen, die ihr durch eine Inanspruchnahme Dritter entstehen, insbesondere die Kosten einer angemessenen rechtlichen Vertretung. Der Kunde verpflichtet sich, ONLINERY bei der Abwehr von allfälligen Ansprüchen Dritter zu unterstützen. Der Kunde stellt ONLINERY hierfür unaufgefordert sämtliche Unterlagen zur Verfügung.

5.9 Zugriffs- und Administrationsrechte. Der KUNDE stellt alle zur Leistungserbringung erforderlichen Zugänge und Rechte (z.B. Google Ads/Merchant Center, Analytics/Tag Manager, Meta-Business-Manager/Ads, DNS/Domain, CMS) rechtzeitig bereit, hält Zwei-Faktor-Freigaben verfügbar und benennt eine technische Kontaktperson. Kontoinhaber bleibt der KUNDE; ONLINERY erhält die für Einrichtung/Optimierung erforderlichen (Admin-)Rechte und darf Einstellungen, Strukturen und Konfigurationen nach fachlichem Ermessen anpassen. Der KUNDE bleibt für die Einhaltung der Plattform-/Programm-Richtlinien verantwortlich; ONLINERY weist auf Risiken von Sperren hin.

5.10 Leistungsbeginn & Digitale Leistungen. Die Leistungen (insb. Setup und laufende Betreuung für Quick-Start Ads) werden digital erbracht und beginnen regelmäßig nach abgeschlossenem Onboarding/Briefing sowie Übermittlung sämtlicher erforderlicher Zugänge, Daten und Zahlungsinformationen durch den KUNDEN. Verzögerungen hierdurch verschieben Fristen entsprechend; ONLINERY ist bis zur vollständigen Mitwirkung von den Leistungspflichten befreit.

5.11 Auftragsverarbeitung (AVV). Soweit ONLINERY im Rahmen der Leistungserbringung personenbezogene Daten im Auftrag des KUNDEN verarbeitet, schließen die Parteien einen gesonderten Auftragsverarbeitungsvertrag gem. Art 28 DSGVO. Der AVV wird dem KUNDEN vor Vertragsschluss elektronisch zur Verfügung gestellt und kann im Online-Bestellprozess durch aktive Bestätigung rechtsverbindlich abgeschlossen werden. Maßgeblich ist in diesem Fall der gesonderte AVV-Text; diese AGB ergänzen ihn lediglich, soweit kein Widerspruch besteht. ONLINERY darf sich geeigneter Unterauftragsverarbeiter bedienen; soweit datenschutzrechtlich erforderlich, erfolgt dies auf Grundlage der im AVV geregelten Genehmigungen und Informationsmechanismen.

6. Fremdleistungen / Beauftragung Dritter

6.1 ONLINERY ist nach freiem Ermessen berechtigt, die Leistung selbst auszuführen, sich bei der Erbringung von vertragsgegenständlichen Leistungen sachkundiger Dritter als Erfüllungsgehilfen zu bedienen und/oder derartige Leistungen zu substituieren („Fremdleistung“).

6.2 Die Beauftragung von Dritten im Rahmen einer Fremdleistung erfolgt entweder im eigenen Namen oder im Namen des Kunden, letztere nach vorheriger Information an den Kunden. ONLINERY wird diesen Dritten sorgfältig auswählen und darauf achten, dass dieser über die erforderliche fachliche Qualifikation verfügt.

6.3 In Verpflichtungen gegenüber Dritten, die dem Kunden namhaft gemacht wurden und die über die Vertragslaufzeit hinausgehen, hat der Kunde einzutreten. Das gilt ausdrücklich auch im Falle einer Kündigung des Agenturvertrages aus wichtigem Grund.

7. Termine

7.1 Angegebene Liefer- oder Leistungsfristen gelten, sofern nicht ausdrücklich als verbindlich vereinbart, nur als annähernd und unverbindlich. Verbindliche Terminabsprachen sind schriftlich festzuhalten bzw. von ONLINERY schriftlich zu bestätigen. Die Dauer einzelner Projektphasen wird individuell für den Einzelfall festgelegt.

7.2 Verzögert sich die Lieferung/Leistung von ONLINERY aus Gründen, die sie nicht zu vertreten hat, wie z.B. Ereignisse höherer Gewalt und andere unvorhersehbare, mit zumutbaren Mitteln nicht abwendbare Ereignisse, ruhen die Leistungsverpflichtungen für die Dauer und im Umfang des Hindernisses und verlängern sich die Fristen entsprechend. Sofern solche Verzögerungen mehr als zwei Monate andauern, sind der Kunde und ONLINERY berechtigt, vom Vertrag zurückzutreten. In diesem Fall ist ONLINERY berechtigt, sämtliche bis zu diesem Zeitpunkt von ONLINERY bereits erbrachten Leistungen in Rechnung zu stellen.

7.3 Befindet sich ONLINERY grob schuldhaft in Verzug, so kann der Kunde vom Vertrag nur zurücktreten, nachdem er ONLINERY schriftlich eine angemessene Nachfrist von zumindest 14 Tagen gesetzt hat und diese fruchtlos verstrichen ist. Schadenersatzansprüche des Kunden wegen Nichterfüllung oder Verzug sind ausgeschlossen, ausgenommen bei Nachweis von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit.

8. Vertragsdauer, Kündigung

8.1 Der Vertrag endet mit der Erfüllung/Übergabe der vereinbarten Leistung, sofern nicht eine fortlaufende Betreuung vereinbart wurde. Im Fall einer vereinbarten fortlaufenden Betreuung kann der Vertrag unter Einhaltung einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden.

8.2 ONLINERY ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigen Gründen mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn

8.2.1 die Ausführung der Leistung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, unmöglich wird oder trotz Setzung einer Nachfrist von 14 Tagen weiter verzögert wird;

8.2.2 der Kunde fortgesetzt, trotz schriftlicher Abmahnung mit einer Nachfristsetzung von 14 Tagen, gegen wesentliche Verpflichtungen aus diesem Vertrag, wie z.B. Zahlung eines fällig gestellten Betrages oder Mitwirkungspflichten, verstößt.

8.2.3 berechtigte Bedenken hinsichtlich der Bonität des Kunden bestehen und dieser auf Begehren von ONLINERY weder Vorauszahlungen leistet noch vor Leistung von ONLINERY eine taugliche Sicherheit leistet;

8.3 Der Kunde ist berechtigt, den Vertrag aus wichtigen Gründen ohne Nachfristsetzung aufzulösen. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere dann vor, wenn ONLINERY fortgesetzt, trotz schriftlicher Abmahnung mit einer angemessenen Nachfrist von zumindest 14 Tagen zur Behebung des Vertragsverstoßes gegen wesentliche Bestimmungen aus diesem Vertrag verstößt.

8.4 Im Fall der Kündigung, gleich aus welchem Grund, sind bis dahin bewirkte bzw. erbrachte Leistungen nach den Angebotspreisen und/oder Vertragspreisen oder nach dem Verhältnis des geleisteten Teils der Angebotsleistung abzurechnen. Im Übrigen hat ONLINERY Anspruch auf eine angemessene Entschädigung. Ansprüche von ONLINERY wegen schuldhafter Verletzung von Mitwirkungspflichten durch den Kunden bleiben unberührt.

9. Honorar

9.1 Sofern im Angebot oder in der Auftragsbestätigung nichts anderes vereinbart ist, gilt für einmalige Projekt-, Setup-, Konzeptions- und Umsetzungsleistungen folgende Fälligkeit: 50 % des vereinbarten Honorars sind bei Auftragserteilung als Anzahlung fällig; die restlichen 50 % sind mit Abschluss der Leistung und Rechnungslegung fällig. ONLINERY ist berechtigt, zur Deckung von Zusatzaufwänden, Zusatzleistungen und gesondert beauftragten Teilleistungen weitere Zwischenabrechnungen vorzunehmen.

9.2 Das Honorar versteht sich als Netto-Honorar zuzüglich der Umsatzsteuer in gesetzlicher Höhe. Mangels Vereinbarung im Einzelfall hat ONLINERY für die erbrachten Leistungen und die Überlassung der urheber- und kennzeichenrechtlichen Nutzungsrechte Anspruch auf ein Honorar marktüblicher Höhe.

9.3 Alle Leistungen von ONLINERY, die nicht ausdrücklich durch das vereinbarte Honorar abgegolten sind, werden gesondert nach Aufwand entlohnt. Alle ONLINERY erwachsenden Barauslagen sind vom Kunden zu ersetzen.

9.4 Werbebudgets & Fremdkosten. Mediabudgets, Lizenz-, Plattform-, Tool- oder Drittanbieter-Kosten (z.B. Google Ads, Meta, Tracking-Tools) sind keine Leistungen von ONLINERY und werden vom KUNDEN getragen. Soweit technisch möglich, erfolgen Buchung und Abrechnung der Budgets direkt zwischen KUNDEN und Drittanbieter (Zahlungsmittel des KUNDEN). Tritt ONLINERY ausnahmsweise in Vorleistung, ist ONLINERY berechtigt, diese Beträge zuzüglich eines Abwicklungsentgelts in marktüblicher Höhe weiter zu verrechnen. Ohne rechtzeitige Budgetfreigabe bzw. Zahlungsmittel-Hinterlegung ist ONLINERY zur Leistungs-aussetzung berechtigt; Fristen verschieben sich entsprechend.

9.5 Kostenvoranschläge von ONLINERY sind unverbindlich. Wenn abzusehen ist, dass die tatsächlichen Kosten, die von ONLINERY schriftlich veranschlagt wurden, um mehr als 20 % übersteigen, wird ONLINERY den Kunden auf die höheren Kosten hinweisen. Die Kostenüberschreitung gilt als vom Kunden genehmigt, wenn der Kunde nicht binnen drei Werktagen nach diesem Hinweis schriftlich widerspricht und gleichzeitig kostengünstigere Alternativen bekannt gibt. Handelt es sich um eine Kostenüberschreitung bis 20 % ist eine gesonderte Verständigung nicht erforderlich. Diese Kostenvoranschlags-überschreitung gilt vom Kunden von vornherein als genehmigt.

9.6 Wenn der Kunde in Auftrag gegebene Arbeiten ohne Einbindung von ONLINERY – unbeschadet einer allfälligen laufenden sonstigen Betreuung – einseitig ändert oder abbricht, hat er ONLINERY die bis dahin erbrachten Leistungen entsprechend der Honorarvereinbarung zu vergüten und alle angefallenen Kosten zu erstatten. Sofern der Abbruch nicht durch eine grob fahrlässige oder vorsätzliche Pflichtverletzung von ONLINERY veranlasst wurde, hat ONLINERY darüber hinaus Anspruch auf die vereinbarte Vergütung abzüglich dessen, was sich ONLINERY infolge des Unterbleibens der Leistung erspart oder durch anderweitige Verwendung ihrer Arbeitskraft erwirbt oder zu erwerben absichtlich unterlässt (§ 1168 ABGB). Weitergehende Ansprüche von ONLINERY wegen schuldhafter Vertragsverletzung bleiben unberührt. Bereits übergebene Arbeitsergebnisse dürfen bis zur vollständigen Bezahlung nicht genutzt werden; nicht ausgeführte Konzepte, Entwürfe und sonstige Unterlagen sind auf Verlangen von ONLINERY unverzüglich zurückzustellen.

9.7 Abrechnungstakt & Verlängerung. Einmalige Setup-Leistungen und vergleichbare Projektleistungen werden nach Punkt "Honorar" abgerechnet. Laufende Betreuungen (z.B. Quick-Start Ads) werden monatlich im Voraus fakturiert. Laufende Betreuungen verlängern sich monatlich und können – sofern nichts anderes vereinbart – mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende ordentlich gekündigt werden. Bei Zahlungsverzug oder fehlender Mitwirkung ist ONLINERY zur vorläufigen Einstellung der Leistungen berechtigt; der Vergütungsanspruch bleibt für den betroffenen Abrechnungszeitraum bestehen.

9.8 Bei laufenden Betreuungen ist ONLINERY berechtigt, das Entgelt einmal jährlich mit Wirkung zum Monatsersten nach vorheriger Ankündigung (mind. 30 Tage) angemessen anzupassen, soweit sich wesentliche Kostenfaktoren (insb. Personal- und Lizenzkosten) verändern. Eine Erhöhung von mehr als 6 % p.a. bedarf der Zustimmung des KUNDEN; verweigert der KUNDE diese, hat er ein Sonderkündigungsrecht zum Wirksamwerden der Erhöhung.

10. Zahlung, Eigentumsvorbehalt

10.1 Rechnungen sind, sofern im Einzelfall nichts anderes schriftlich vereinbart wurde, sofort nach Zugang und ohne Abzug zur Zahlung fällig. Für einmalige Projekt-, Setup-, Konzeptions- und Umsetzungsleistungen gilt vorbehaltlich abweichender Vereinbarung die in Punkt "Honorar" geregelte 50/50-Fälligkeit. Barauslagen, Fremdkosten und sonstige Aufwendungen sind jeweils mit Rechnungslegung fällig. Die von ONLINERY gelieferte Ware bleibt bis zur vollständigen Bezahlung sämtlicher Forderungen aus der Geschäftsbeziehung im Eigentum von ONLINERY.

10.2 Bei Zahlungsverzug des Kunden gelten die gesetzlichen Verzugszinsen in der für Unternehmergeschäfte geltenden Höhe. Weiters verpflichtet sich der Kunde für den Fall des Zahlungsverzugs, ONLINERY die entstehenden Mahn- und Inkassospesen, soweit sie zur zweckentsprechenden Rechtsverfolgung notwendig sind, zu ersetzen. Dies umfasst jedenfalls die Kosten zweier Mahnschreiben in marktüblicher Höhe von derzeit zumindest € 20,00 je Mahnung sowie eines Mahnschreibens eines mit der Eintreibung beauftragten Rechtsanwalts. Die Geltendmachung weitergehender Rechte und Forderungen bleibt davon unberührt.

10.3 Im Falle des Zahlungsverzuges des Kunden kann ONLINERY sämtliche, im Rahmen anderer mit dem Kunden abgeschlossener Verträge, erbrachten Leistungen und Teilleistungen sofort fällig stellen.

10.4 Weiters ist ONLINERY nicht verpflichtet, weitere Leistungen bis zur Begleichung des aushaftenden Betrages zu erbringen (Zurückbehaltungsrecht). Die Verpflichtung zur Entgeltzahlung bleibt davon unberührt.

10.5 Wurde die Bezahlung in Raten vereinbart, so behält sich ONLINERY für den Fall der nicht fristgerechten Zahlung von Teilbeträgen oder Nebenforderungen das Recht vor, die sofortige Bezahlung der gesamten noch offenen Schuld zu fordern (Terminverlust).

10.6 Der Kunde ist nicht berechtigt, mit eigenen Forderungen gegen Forderungen von ONLINERY aufzurechnen, außer die Forderung des Kunden wurde von ONLINERY schriftlich anerkannt oder gerichtlich festgestellt.

10.7 Rechnungen, Mahnungen und vertragsbezogene Mitteilungen dürfen elektronisch (E-Mail) übermittelt werden und gelten mit Zugang als zugestellt.

11. Eigentumsrecht und Urheberrecht

11.1 Alle Leistungen von ONLINERY, einschließlich jener aus Präsentationen (z.B. Anregungen, Ideen, Skizzen, Vorentwürfe, Konzepte, Texte, Designs, Kampagnen), auch einzelne Teile daraus, bleiben ebenso wie die einzelnen Werkstücke und Entwurfsoriginale im Eigentum von ONLINERY und können von ONLINERY jederzeit – insbesondere bei Beendigung des Vertragsverhältnisses – zurückverlangt werden. Der Kunde erwirbt durch Zahlung des Honorars das Recht der Nutzung für den vereinbarten Verwendungszweck. Mangels anderslautender Vereinbarung darf der Kunde die Leistungen von ONLINERY jedoch ausschließlich in Österreich nutzen. Der Erwerb von Nutzungs- und Verwertungsrechten an Leistungen von ONLINERY setzt in jedem Fall die vollständige Bezahlung der von ONLINERY dafür in Rechnung gestellten Honorare voraus. Nutzt der Kunde bereits vor diesem Zeitpunkt die Leistungen von ONLINERY, so beruht diese Nutzung auf einem jederzeit widerrufbaren Bittleihverhältnis.

11.2 Änderungen bzw. Bearbeitungen von Leistungen von ONLINERY, wie insbesondere deren Weiterentwicklung durch den Kunden oder durch für diesen tätige Dritte, sind nur mit ausdrücklicher Zustimmung von ONLINERY und – soweit die Leistungen urheberrechtlich geschützt sind – des Urhebers zulässig. Die Herausgabe aller sogenannter „offenen Dateien“ wird damit ausdrücklich nicht Vertragsbestandteil. ONLINERY ist nicht zur Herausgabe verpflichtet. D.h. ohne vertragliche Abtretung der Nutzungsrechte auch für „elektronische Arbeiten“ hat der Kunde keinen Rechtsanspruch darauf.

11.3 Für die Nutzung von Leistungen von ONLINERY, die über den ursprünglich vereinbarten Zweck und Nutzungsumfang hinausgeht, ist – unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist – die Zustimmung von ONLINERY erforderlich. Dafür steht ONLINERY und dem Urheber eine gesonderte angemessene Vergütung zu.

11.4 Für die Nutzung von Leistungen von ONLINERY bzw. von Werbemitteln, für die ONLINERY konzeptionelle oder gestalterische Vorlagen erarbeitet hat, ist nach Ablauf des Agenturvertrages unabhängig davon, ob diese Leistung urheberrechtlich geschützt ist oder nicht, ebenfalls die Zustimmung von ONLINERY notwendig.

11.5 Für Nutzungen gemäß Abs 4. steht ONLINERY im 1. Jahr nach Vertragsende ein Anspruch auf die volle im abgelaufenen Vertrag vereinbarte Agenturvergütung zu. Im 2. bzw. 3. Jahr nach Ablauf des Vertrages nur mehr die Hälfte bzw. ein Viertel der im Vertrag vereinbarten Vergütung. Ab dem 4. Jahr nach Vertragsende ist keine Agenturvergütung mehr zu zahlen.

11.6 Der Kunde haftet ONLINERY für jede widerrechtliche Nutzung in doppelter Höhe des für diese Nutzung angemessenen Honorars.

12. KI-gestützte Inhalte (Artificial-Intelligence-Content)

12.1 ONLINERY ist berechtigt, zur Erbringung ihrer Leistungen ganz oder teilweise künstliche Intelligenz (KI) sowie KI-gestützte Tools und Systeme einzusetzen, insbesondere zur Erstellung oder Unterstützung bei der Erstellung von Texten, Bildern, Grafiken, Anzeigen, Visualisierungen, Konzepten oder sonstigen Inhalten.

12.2 Dem KUNDEN ist bekannt und er nimmt ausdrücklich zur Kenntnis, dass bei unter Einsatz von KI erstellten oder unterstützten Inhalten kein ausschließliches oder originäres Urheberrecht im klassischen Sinn entstehen kann, inhaltliche oder gestalterische Ähnlichkeiten mit bestehenden oder zukünftigen Inhalten Dritter technisch nicht ausgeschlossen werden können, die Trainingsdaten, Funktionsweise und rechtliche Einordnung der eingesetzten KI-Systeme außerhalb des Einflussbereichs von ONLINERY liegen.

12.3 ONLINERY schuldet bei KI-gestützten Inhalten keine rechtliche Einzigartigkeit, Schutzfähigkeit oder urheberrechtliche Exklusivität, sondern ausschließlich die vertragsgemäße Leistungserbringung nach fachlichen und branchenüblichen Standards.

12.4 Der KUNDE ist verpflichtet, KI-gestützte Inhalte vor deren Verwendung eigenverantwortlich rechtlich zu prüfen, insbesondere im Hinblick auf Urheber-, Marken-, Kennzeichen-, Wettbewerbs- und Persönlichkeitsrechte sowie auf allfällige branchenspezifische regulatorische Anforderungen.

12.5 Eine Haftung von ONLINERY für Rechtsverletzungen im Zusammenhang mit KI-gestützten Inhalten ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

12.6 Sofern der KUNDE den Einsatz bestimmter KI-Tools oder die Verwendung von KI-gestützten Inhalten nicht wünscht, hat er dies vor Auftragserteilung ausdrücklich und schriftlich bekannt zu geben. Erfolgt kein solcher Hinweis, gilt der Einsatz von KI als genehmigt.

13. Kennzeichnung

13.1 ONLINERY ist berechtigt, auf allen Werbemitteln und bei allen Werbemaßnahmen auf ONLINERY und allenfalls auf den Urheber hinzuweisen, ohne dass dem Kunden dafür ein Entgeltanspruch zusteht.

13.2 ONLINERY ist vorbehaltlich des jederzeit möglichen, schriftlichen Widerrufs des Kunden dazu berechtigt, auf eigenen Werbeträgern und insbesondere auf ihrer Internet-Website und Social-Media Accounts mit Namen und Firmenlogo auf die zum Kunden bestehende oder vormalige Geschäftsbeziehung hinzuweisen (Referenzhinweis).

14. Gewährleistung

14.1 ONLINERY schuldet keinen bestimmten wirtschaftlichen Erfolg, insbesondere keine bestimmte Reichweite, Anzahl von Leads, Conversions, Umsätze, ROAS-, Ranking- oder Platzierungsergebnisse. Leistungen im Bereich Online-Marketing, Advertising, Tracking, SEO, Plattform-Setups und Automatisierung hängen wesentlich von Faktoren außerhalb des Einflussbereichs von ONLINERY ab, insbesondere von Budgets, Mitwirkung des KUNDEN, Datenqualität, technischer Infrastruktur, Freigaben, Plattformrichtlinien, Auktionen und Algorithmen Dritter.

14.2 Der KUNDE hat allfällige Mängel unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 8 Tagen ab Lieferung bzw. Leistung, verdeckte Mängel innerhalb von 8 Tagen ab Entdeckung, schriftlich unter nachvollziehbarer Beschreibung des Mangels anzuzeigen. Unterlässt der KUNDE die rechtzeitige Anzeige, verliert er Ansprüche aus der verspätet gerügten Abweichung, soweit dies gesetzlich zulässig ist.

14.3 Im Fall berechtigter und rechtzeitiger Mängelrüge ist ONLINERY nach eigener Wahl zur Verbesserung oder zum Austausch berechtigt. ONLINERY wird Mängel binnen angemessener Frist beheben; der KUNDE hat ONLINERY hierbei in zumutbarem Umfang zu unterstützen und alle erforderlichen Informationen sowie Zugänge bereitzustellen. Schlägt die Verbesserung oder der Austausch fehl, unmöglich oder für ONLINERY unzumutbar fehl, stehen dem KUNDEN die gesetzlichen Gewährleistungsbehelfe zu.

14.4 Die Gewährleistungsfrist beträgt für Leistungen von ONLINERY gegenüber Unternehmern 6 Monate ab Übergabe bzw. Abnahme der jeweiligen Leistung. Der KUNDE ist nicht berechtigt, Zahlungen wegen behaupteter Mängel zurückzuhalten, soweit dies gesetzlich zulässig ist. Soweit rechtlich zulässig, wird die Vermutungsregel des § 924 ABGB ausgeschlossen.

14.5 Der Kunde trägt eigenverantwortlich Sorge für einen störungsfreien und sicheren Betrieb seines Content-Management-Systems. ONLINERY ist nicht zur Behebung von Störungen oder Mängeln an diesem System verpflichtet. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass der Kunde selbst für den Schutz vor Angriffen (z. B. Hacking, DDoS o. Ä.) oder sonstigen Beeinträchtigungen verantwortlich ist.

15. Haftung und Produkthaftung

15.1 ONLINERY haftet – soweit gesetzlich zulässig – nur für Schäden, die vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht wurden. Die Haftung für leichte Fahrlässigkeit, entgangenen Gewinn, mittelbare Schäden, Folgeschäden, reine Vermögensschäden und Datenverluste ist, soweit gesetzlich zulässig, ausgeschlossen. Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten der Angestellten, Auftragnehmer und sonstigen Erfüllungsgehilfen von ONLINERY.

15.2 ONLINERY übernimmt keine Haftung für Kontosperrungen, Reichweitenbeschränkungen, Policy-Entscheidungen, Auktionsergebnisse oder sonstige Einschränkungen auf Plattformen und Systemen Dritter (insbesondere Google, Meta, LinkedIn, CMS-, Hosting-, Tracking- oder Payment-Systeme), sofern diese nicht nachweislich auf vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten von ONLINERY zurückzuführen sind.

15.3 Es obliegt dem KUNDEN, die rechtliche Zulässigkeit seiner Inhalte, Produkte, Dienstleistungen, Claims, Werbeaussagen, Gewinnspiele, Landingpages, Datenschutztexte, Einwilligungsmechanismen und sonstigen Vorgaben vor Verwendung prüfen zu lassen. ONLINERY schuldet keine Rechtsberatung und keine rechtliche Freigabe. Eine Haftung von ONLINERY für die rechtliche Zulässigkeit kundenseitig vorgegebener oder freigegebener Inhalte ist – soweit gesetzlich zulässig – ausgeschlossen.

15.4 Werden aufgrund von Leistungen von ONLINERY Ansprüche gegen den KUNDEN geltend gemacht, haftet ONLINERY nur nach Maßgabe dieser AGB und nur insoweit, als die Inanspruchnahme auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung von ONLINERY beruht. Soweit der KUNDE Inhalte, Aussagen, Unterlagen, Zielgruppenparameter, Einwilligungen, Produktangaben oder sonstige Vorgaben geliefert oder freigegeben hat, hält er ONLINERY diesbezüglich schad- und klaglos.

15.5 Schadenersatzansprüche des KUNDEN verjähren – soweit gesetzlich zulässig – innerhalb von 6 Monaten ab Kenntnis von Schaden und Schädiger, spätestens jedoch 3 Jahre nach dem anspruchsbegründenden Ereignis.

16. Anzuwendendes Recht

16.1 Der Vertrag und alle daraus abgeleiteten wechselseitigen Rechte und Pflichten sowie Ansprüche zwischen ONLINERY und dem Kunden unterliegen dem österreichischen materiellen Recht unter Ausschluss seiner Verweisungsnormen und unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

17. Erfüllungsort und Gerichtsstand

17.1 Erfüllungsort ist der Sitz von ONLINERY in A-5280 Braunau am Inn. Bei Versand geht die Gefahr auf den Kunden über, sobald ONLINERY die Ware dem von ihr gewählten Beförderungsunternehmen übergeben hat.

17.2 Als Gerichtsstand für alle sich zwischen ONLINERY und dem Kunden ergebenden Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis wird das für den Sitz von ONLINERY in A-5280 Braunau am Inn sachlich zuständige Gericht vereinbart. Ungeachtet dessen ist ONLINERY berechtigt, den Kunden an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu klagen.

18. Sonstiges

18.1 Soweit in diesem Vertrag auf natürliche Personen bezogene Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind, beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise. Bei der Anwendung der Bezeichnung auf bestimmte natürliche Personen ist die jeweils geschlechtsspezifische Form zu verwenden.

18.2 Der Kunde bestätigt, die AGB zur Kenntnis genommen zu haben und dass im Falle einer Auftragserteilung diese Regeln dem Vertragsverhältnis zugrunde liegen.

AGB als PDF herunterladen
ONLINERY

Persönlich, kreativ und messbar erfolgreich. Online-Marketing mit Fokus auf Ergebnisse.

Leistungen

  • Online-Marketing-Strategien
  • Google Ads (SEA)
  • SEO
  • Schulungen & Workshops

Kontakt

Mattigstraße 6
5280 Braunau am Inn
+43 664 138 00 92
s.winter@onlinery.at

Rechtliches

Impressum Datenschutz AGB

© 2026 ONLINERY e.U. Alle Rechte vorbehalten.

Jetzt anfragen

Anfrage zu:

Vielen Dank für deine Anfrage!

Ich habe deine Nachricht erhalten und melde mich so schnell wie möglich bei dir.

Einwilligung verwalten
Um dir ein optimales Erlebnis zu bieten, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn du diesen Technologien zustimmst, können wir Daten wie das Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Website verarbeiten. Wenn du deine Zustimmung nicht erteilst oder zurückziehst, können bestimmte Merkmale und Funktionen beeinträchtigt werden.
Funktional Immer aktiv
The technical storage or access is strictly necessary for the legitimate purpose of enabling the use of a specific service explicitly requested by the subscriber or user, or for the sole purpose of carrying out the transmission of a communication over an electronic communications network.
Präferenzen
The technical storage or access is necessary for the legitimate purpose of storing preferences that are not requested by the subscriber or user.
Statistiken
The technical storage or access that is used exclusively for statistical purposes. The technical storage or access that is used exclusively for anonymous statistical purposes. Without a subpoena, voluntary compliance on the part of your Internet Service Provider, or additional records from a third party, information stored or retrieved for this purpose alone cannot usually be used to identify you.
Marketing
The technical storage or access is required to create user profiles to send advertising, or to track the user on a website or across several websites for similar marketing purposes.
  • Optionen verwalten
  • Dienste verwalten
  • Verwalten von {vendor_count}-Lieferanten
  • Lese mehr über diese Zwecke
Einstellungen ansehen
  • {title}
  • {title}
  • {title}